MEIN BLOG

Was im Jahr 2007 noch mit ein paar wenigen Bildern angefangen hat, änderte sich spätestens im Juli 2009. Zehn Wochen Schottland! Da musste einfach etwas Spezielles her. Schnell war uns klar. Ein Blog, das ist es. Der Gelegenheits-MMS-Blog erfuhr eine ganz andere Bedeutung!
Tagesberichte, Bilder, Impressionen, Kommentare. Auch wenn es ab und zu mühsam war jeden Abend zu schreiben, es hat sich gelohnt. Irgendwie ja auch ein schönes Andenken an die eindrückliche Reise.

Whistler Mountain

Später gibts dann nochmals ein Bild von hier oben. Jetzt gehts aber zuerst mit der Peak2Peak-Bahn auf die Blackcomb-Seite.

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In Whistler

Ein langer Tag heute. Und viele Kilometer auch grad noch dazu. Von Tofino am westlichen Ufer von Vancouver Island bis hoch nach Whistler in den Rockies. Und da sitzen wir nun und trinken gemütlich ein Glas Rotwein, oder zwei.

Vancouver Island war ganz schön. Das Wetter am Freitagnachmittag zwar nicht so toll, dafür heute Samstag viel besser als vorausgesagt. Am Morgen ein Spaziergang an der Beach und am Nachmittag die Überfahrt von Nanaimo zur Horseshoe-Bay nördlich von Vancouver.

Im Holiday-Inn haben wir gleich für 2 Nächte gebucht. Gut so, denn es ist ganz nett hier. Jedenfalls das, was wir bis jetzt im dunkeln sehen konnten. Den Sonntag machen wir wahrscheinlich zum Shopping-Day, bevor es dann am Montag auf die Höger geht.

So, hier ist's bald 2 Uhr und Zeit für's Körbchen. Gute Nacht und bis bald im Jasper.
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Seestern

 

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Tofino

Direkt unterhalb von unserem Hotelzimmer am Strand.

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Bär

Auf dem Weg von Tofino nach Parksville. Zum Glück war Luki mit seinem IPhone genug schnell.

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Vancouver Island

Donnerstag, 15. September und die Stadt Vancouver liegt bereits wieder hinter uns. Und heute hat es uns auch zum ersten Mal "verschifft". Der morgentliche Spaziergang im Stanley Park deshalb eher eine triste Angelegenheit. Aber wer will denn da schon klagen! Denn bereits während der Überfahrt nach Vancouver Island und Victoria riss der Himmel wieder auf, der Besuch im Butchart Garden ein richtiger Genuss. Euphorisch dann auch die Auswahl des Hotels inmitten der Hauptstadt von British Columbia!

Und sonst? Zwei Tage Vancouver mit allem was es da so zu sehen gibt. Am Dienstag hauptsächlich in der Stadt mit Canadas Place, Gas Town, China Town, Vancouver Lookout, und am Mittwoch die Capilano Bridge und danach hoch über der Stadt auf dem Grouse Mountain. Übrigens sowas wie der Hausberg.

Den Freitag verbringen wir sicher noch auf Victoria Island. Long Beach, Tofino und ein Leuchtturm stehen auf dem Programm. Die Wetteraussichten jedenfalls sind (noch) verheissungsvoll. Ob das auch so bleibt? Ihr werdet es erfahren. Bis bald.
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Victoria Coast

 

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Butchart Garden 2

 

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Butchart Garden 1

 

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Visperterminen

 Mit dem Bietschhorn im Hintergrund.

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Château de Cormatin

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Im Burgund

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Kleine Scheidegg - 2060m

Und wieder mal auf der kleinen Scheidegg. Aber nur mässige Aussicht auf die 4000er, deshalb ein Bild von der grossen Scheidegg mit Wetterhorn. Im Tal unten Grindelwald. Läck bin ich kaputt. Kondition?

Gesendet mit meinem HTC

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Monte Bar Gipfel - 1814m

 Auch das musste noch sein. Jetzt mit 360°-Panorama auf alle umliegenden 4000er.

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Monte Bar - 1605m

Blick hinunter nach Lugano.  

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Monte Bre?

Abendsonne in Lugano und dazu heftiger Nordföhn. 

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Taormina

Freitag, 08. Oktober 2010

Catania - Taormina - Giardini Naxos: Ca. 12 km

Höhenmeter: Vom Bahnhof hoch ins Dorf Taormina. Das GPS aber ausgeschaltet und deshalb keine Angaben.

Fahrzeit: 28.40 h

Wetter: Am Tag ziemlich sonnig und warm, am Abend dann sogar ein paar Regentropfen!

Auch wenn es uns aufs Zimmer gebracht wurde, das Zmorgen im B+B war ziemlich schäbig. Also schnell zum Bahnhof und dort das Verpasste nachholen.

Bahnhof? Ja, das mit dem Velofahren ist jetzt glaub einfach vorbei. Morgen im Laufe des Nachmittags müssen wir in Palermo sein. Mit dem Velo sind die 340 km in zwei Tagen selbst für uns zu viel - natürlich nur wegen des vielen Gepäcks ;-). Und Abkürzungen gehen hier alle weit a) hinauf und b) von der Bahn weg.

Also Bahn. Zuerst nach Taormina. Der Bahnhof liegt auf Meereshöhe, der Ort selbst - werte Leser und -innen dieser Kolumne erstaunt das ja sicher nicht - am Hügel oben.

Taormina ist sehr hübsch; hübsch herausgeputzt für die vielen Touristen, die in Cars heraufgeschaufelt werden.
Immerhin. Der Ort hat ein griechisches Theater zu bieten, eine schöne Altstadt und eine Superaussicht auf die Küste. Und diese bekommt ihr heute als Foto geliefert. Und wegen dem Etna: Ignoriert doch einfach die Wolken im Hintergrund.

Wegen der hübsch hohen Preise und der Nähe zum Bahnhof suchten wir uns eine Unterkunft in Giardini Naxos und geniessen jetzt den Abend an der Strandpromenade.

Morgen früh um 8:26 Uhr beginnt also eigentlich unsere Heimreise. Bleibt nur zu hoffen, dass sich das sizilianische Zugpersonal - nicht so wie heute - an den Fahrplan hält.

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Un' altra notte

Donnerstag, 07. Oktober 2010

Catania - Catania: 4 km (!)

Höhenmeter: sozäge nüüt

Fahrzeit: 27.35 h

Wetter: Bewölkt (unglaublich)

Der Entscheid fiel gestern Abend im Ristorante bei Wein und Pizza. Wir nehmens heute Donnerstag ein wenig gemütlicher und könnten uns sogar vorstellen ohne Velo und so und überhaupt.

Schade einfach, dass das B+B "Rubens" schon ausgebucht ist - und vieles andere auch wegen eines internationalen Kongresses.

Also: Eventuell mit einem Mietauto Richtung Etna oder doch lieber mit dieser Privatbahn rund um den Vulkan herum? Der Respekt vor Catanias Strassen war schliesslich zu gross, und wir entschieden uns für die Bahn.

Circumetnea heisst dieses Ding, ist schmalspurig, mit Diesel betrieben, und hat wohl die besten Tage schon hinter sich. Gelinde gesagt, eine alte Rochel. Sie befördert hauptsächlich Einheimische zu den dichtbesiedelten unteren Etna-Hängen.

So schüttelte uns die alte Tante durch viele kleine Dörfer den Hang hinauf, und immer deutlicher wurden die vulkanischen Erscheinungen - nur eines fehlte hier: der Etna selbst. Der versteckte sich während der 4-stündigen Fahrt unter der Wolkenmütze.

Den weiteren Verlauf des Tages stutzten wir so langsam zurecht, bis es dann eigentlich nur noch eine Bonsai-Version des ursprünglichen Plans war.

1. Wir fahren wegen dem Verkehr mit dem Zug nach Taormina statt mit dem Velo.

2. Wir nehmen die Metro, um unsere Velos beim Bahnhof der Circumetnea abzuholen.

3. Wir gehen gar nicht nach Taormina, da wir doch noch ein Zimmer in Catania kriegen - im gleichen Gebäude, einfach einen Stock höher, im "Alba" statt im "Rubens".

Und was fehlt noch? Genau, ein Bild. Wir haben aber keines. Vielleicht klappts ja morgen mit dem Etna.
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Catania

Mittwoch, 06. Oktober 2010

Piazza Armerina - Catania: 124.5 km

Höhenmeter: 683 m

Fahrzeit: 27.14 h (gesamt)

Wetter: Ein Mix aus Sonne und Wolken.

Heute im Vergleich zu den letzten Tagen schon fast eine Hochgeschwindigkeits-Etappe. Am Schluss wars dann ein knapper 23-er Schnitt für die 125 Kilometer. Ein schönes Reisetempo! Und wären da nicht noch die irreführenden Verkehrs-Regelungen vor und in Catania...

Der Start in Piazza Armerina um halb zehn. Und wir gspühren auch hier die Höhe. Am "frühen" Morgen auf 650 MüM doch ein paar Grad kühler als noch an der Küste. Die Route aber war uns ja bereits bekannt, nach Aidona gings nochmals den Hoger rauf. Eine wunderschöne Strecke. Aber sie reichte auch aus, um wieder pitschnass zu sein. Die erste Pause mit Capuccino schon wieder fällig, nach 10 kilometri!

Die Abfahrt hinunter zum Lago di Ogliastro ein purer Genuss! Etwa 600 Höhenmeter auf 11 Kilometer Länge.
Aber: Jetzt gings doch plötzlich wieder "obsi". Und das war im Reiseführer so nicht ersichtlich! Das Höhenprofil dort einfach mit einer geraden Linie durchgezogen, wie gemein!

Dann mal was ganz Neues: Ein topfebener, kilometerlanger Strassenabschnitt. Sowas haben wir hier unten noch gar nie erlebt. Und das Beste dabei, der Wind blies uns in den Rücken. Wir verfielen dem Geschwindigkeitsrausch, bis...

Ja, bis zu diesem ominösen Kreisel, der uns den Weg in die SS114 verblockte. Zusätzliche 15 Kilometer wurden nötig. Und unsere Stimmung zu diesem Zeitpunkt nicht mehr die allerbeste.

Das Hotel hier in Catania mit übergrossen Räumen. Und das ist auch gut so. Am besten sei es hier, die Velos gleich mit aufs Zimmer zu nehmen. Ihr könnts ja sehen.

Didi träumt schon süss im Bett nebenan. Ich glaub, jetzt wirds auch so langsam Zeit für mich. Bis Morgen.

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Piazza Armerina

Dienstag, 05. Oktober 2010

Licata - Piazza Armerina: 99.3 km

Höhenmeter: 1583 m

Fahrzeit: 21:57 h (total)

Wetter: Am Morgen bewölkt. Nachmittags teilweise sonnig.

Langsam aber sicher nähern wir uns dem Gebiet rund um den Etna. Nur noch eine Etappe, dann ist es so weit. Sowieso halten wir uns bis jetzt schön brav an unsere Marschtabelle, auch wenn diese ziemlich euphorisch-optimistisch zusammengestellt wurde. War es sogar Michi? Wir kennen da Leute, die würden uns als Juflicheibe betiteln. Und irgendwie . . . Ganz unrecht hätten sie nicht.

Licata war ganz nett, jedenfalls gestern Abend. Da ein Bier, dort ein Kafi, ein wenig rumschlendern, ein Hamburger, und natürlich, den Blog.

Wir fuhren dann mal los. Hielten uns krass an den Veloreiseführer. Verpassten dann die Abzweigung, da halt wirklich extrem nicht beschildert. Da aber gar nicht so dumm, bemerkten wir den Irrtum wegen Gegenwind, der erstens so nicht sein kann und zweitens - falls doch - sehr ungerecht gewesen wäre.

Ein zweiter Anlauf gelang dann aber. Und Licata lag hinter uns. Und die gesperrte SP6 vor uns. Doch was kümmern uns Abschrankungen? An zwei Stellen die Strasse zwar weggebrochen. Aber. . . alles fahrbar.

Die paar Höhenmeter bis Ravanusa dann einigermassen locker. Auch dank der Serpentinen die da den Hang hochführen. Sogar die Schotten könnten sich da was abgucken!

Die Leute in Ravanusa sind auch ganz nett. Zuerst der Polizist, der sich liebevoll um uns und unsere Velos kümmerte, und dann der Mann mit dem rosa T-Shirt (eine Art Dorf-Sunnyboy), der uns den Kafi und die Schoggigipfel spendierte.

Die rasante Abfahrt Richtung Riesi bleibt wahrscheinlich vor allem Michi im bester Erinnerung. Und wieder wegen eines dahergelaufenen Köters. Es gibt hier unten einfach zu viele davon!

Und irgendwie, wir wissen eigentlich gar nicht so recht wieso, hinterlassen wir bei den Einheimischen anscheinend einen schampar sympathischen Eindruck. In Barrafranca wurden wir schon wieder eingeladen! Oder dann haben alle Verbarmen mit uns. Wir fragen nicht weiter.

Frisch gestärkt mehmen wir die letzte Strecke in Angriff, die uns ins schöne Städtchen Piazza Armerina führt. Noch schöner wäre es, wenn sich nicht der ganze Verkehr durch die engen Gässchen zwängen müsste. Aber jetzt im B+B ist uns das einigermassen egal. Imfall.

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